Ausflug zur Christusstatue

Die Christusstatue in Rio de Janeiro – imposantes Bauwerk und weltbekannt – nichts für einen Tagesausflug. Wie gut, dass wir auf der Gleinalpe einen Nachbau haben, die sich auch noch in einer wunderschönen Winterlandschaft befindet und sich wunderbar mit weiteren Zielen verbinden lässt.

Vor 3 Jahren haben wir hier auch unsere erste Schneeschuhtour gemacht und uns daraufhin gleich zu Weihnachten gegenseitig welche geschenkt – 2 Saisonen fristeten diese allerdings im Keller ihr Dasein, bis wir sie in diesem Jahr wirklich gebührend einsetzen konnten!

Unser Plan war eigentlich bis zum Oskar-Schauer-Haus zu fahren, die letzten Kilometer gehen auf der Forststraße dahin, bis wir vor einem unüberwindlichen Schneehügel zu stehen kommen. Anscheinend hat die örtliche Jäger- oder Bauernschaft etwas dagegen, dass man bis zum Naturfreundehaus fährt, denn daneben hängt eine versperrrte Kette, für die nur die „Auserwählten“ einen Schlüssel haben.

 

Frech! Sehr frech! Denn so verlängert sich unsere Runde um insgesamt 4km (2km zum Haus und auch wieder zurück) und mein geheimes Ziel, über die Terenbachalm auf den Rossbachkogel zu marschieren lößt sich in Luft auf. Deshalb entschließen wir uns für eine kürzere Variante über die Christusstatue zum Stierkreuz und wieder zurück.

 

Heute werden wir auch von Tom und Sandra begleitet, für die die heutige Tour das erste Mal mit Schneeschuhen sein wird. Die Gleinalpe enttäuscht auch dieses Jahr nicht und schon bald, wo sich der Weg teilt in Richtung Terenbachalm oder Christusstatue schnallen wir die Schneeschuhe an und nun heißt es spuren.

Vor 3 Jahren trafen wir hier einige Schneeschuhgeher, aber der vorgelagerte Schneehaufen wirkt wohl etwas abschreckend. So sind wir hier heute alleine unterwegs und sehen auch keine anderen Spuren. Die Schneehöhe beträgt an den tiefsten Stellen ca. 80cm, wovon sicher 40cm Pulverschnee obenauf liegen und da es auch sehr kalt ist, ist es heute richtig genussvoll durch den watteweichen Schnee zu stapfen.

 

Die Wanderung ist relativ kurzweilig bis zur Christusstatue, ein paar Höhenmeter sind es aber allemal und oben angekommen beschließen wir, es bei der kurzen Runde zu belassen und das Stierkreuz ein andermal zu besuchen. Hinunter ging es dann recht zügig, wobei sich der Weg vom Oskar-Schauer-Haus zum Auto doch etwas gezogen hat.

Zum Abschluss des Tages gab’s für mich dann ein Wiener Schnitzel im Gasthaus Tax in Bärnbach – best in the west!

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