Wandern in und um Voitsberg – Burg Hauenstein

Gerade fegte ein kleiner Schneesturm über unser Haus hinweg und jetzt scheint wieder die Sonne. Den Sylvestertag verbrachten wir mit lauschigen +10°C – ein richtiger Winter?
Ja, den gibt es. Aber nicht im steirischen Zentralraum.
Mit Tom, Sandra und Carmen war ich zwar bereits schon Mitte Oktober auf der Burg Hauenstein, aber als kleinen Ausflug kann ich sie jetzt auch noch jedem ans Herz legen.

Die Burg Hauenstein liegt in der Gemeinde Gallmannsegg im Kainachtal, hier sagen sich wirklich noch Fuchs und Hase Gute Nacht, was den Vorteil hat, dass es in den Gasthäusern hier richtig gute Hausmannskost gibt, welche mit großartigem Preis-Leistungsverhältnis punkten.
Die Anfahrt bis Gallmannsegg ist ab Bärnbach relativ einfach die Hauptstraße bis zu ihrem Ende folgend, fährt man noch ein kleines Stück auf der Schotterstraße bis zum Parkplatz vor den gelben Wandertafeln (unbefestigt, unbeschildert, aber für jeden logisch denkenden Mensch ist klar, wo man sein Auto möglichst behinderungsarm abstellen kann). Ab hier ist es ein relativ kurzer Spaziergang von ca. 30min bis zur Burgruine. Anfangs geht man noch auf der Schotterstraße, bis der Weg abzweigt und sich zu einem Trampelpfad verjüngt. Man geht ein Stück über eine Weidefläche bis man in den Wald kommt, wo auch eine sehr schöne überdachte Holzbrücke über einen Graben wartet.

Die Burgruine erweist sich als sonniges Plätzchen wo man sehr schön einige Sonnenstrahlen einfangen kann und es sich unter der großen Buche bequem machen. Für einen Nachmittagsspaziergang also perfekt – zudem hat man auch einen schönen Ausblick auf Ausläufer der Gleinalm und die rundum liegenden Waldflächen.

Als Abstieg haben wir dann den Pfad durch den Steilwald genommen – es gibt zwar ein ausgetretenes Wegerl, aber bei nassen Verhältnissen oder wenn Schnee liegt, rate ich davon eher ab. Rutschige Wurzeln, lose Steine und Moos können sehr schnell zur Stolper- oder Rutschfalle werden und sofern man dann keinen Baum touchiert, wartet ganz unten der Bach auf den verletzten Wanderer.

Erweiterbar ist dieser Ausflug bis hin zur Brendl-Alm wo die Jungstuten der Lipizzaner aufwachsen dürfen oder auch weiter bis zur Hubertuskapelle am Kapitel oder auch weiter bis zur Gleinalm. Den Möglichkeiten sind auch hier keine Grenzen gesetzt. Dazu empfehle ich die Wander- und Freizeitkarte WK132 für die Lipizzanerheimat + Gleinalpe!

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